Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb Karla Heitsiek im Alter von 86 Jahren. Geboren in Brackwede, führte sie ihr Lebensweg der Liebe wegen nach Bad Salzuflen. Mit ihrem Ehemann Rudolf ließ sie sich 1972 in Knetterheide nieder. In den TuS Knetterheide trat Karla Heitsiek 1973 ein und wurde unverzüglich in den Vorstand gewählt.
Nach 53 Jahren ununterbrochener Vorstandsarbeit sah sie sich aus gesundheitlichen Gründen Anfang 2026 gezwungen, ihre Ämter niederzulegen. Im Namen aller sagte Detlef Reitmeier bei der Jahreshauptversammlung: „Wir sind Karla Heitsiek zu großem Dank verpflichtet“. Über die Vorstandsarbeit hinaus leitete sie die Walkinggruppe und hatte nach dem Ausscheiden von Ursula Hübner 2016 die Damen-Gymnastikgruppe übernommen. Neuartige, fernöstliche Bewegungsformen eignete sich Karla Heitsiek ab 2005 beim TaiChi an. Wenn organisatorische und tatkräftige Hilfe bei Ausflügen oder dem Weihnachtsmarkt gebraucht wurde, war Karla Heitsiek zur Stelle. Ihre Devise („Was erledigt werden muss, muss erledigt werden“) hatte die stets tatkräftig Agierende in einem enormen Arbeitspensum umgesetzt. Was zur Folge hatte, dass ihr für eines ihrer Hobbys, das Klavierspielen, kaum Zeit blieb. Die Zeit für Urlaube mit Freunden und Familie genoss Karla Heitsiek während vieler Jahre. Die alljährliche Bootstour mit Freunden beim Segeln wurde später, als dieses zu anstrengend für die anderen war, vom Motorboot abgelöst. Fahrradtouren unternahmen die Heitsieks mit Freunden und Familie. Überhaupt hatte für Karla Heitsiek die Familie eine große Bedeutung. Das zeigte sich bis in ihr hohes Alter im randvollen Terminkalender mit Sport, Sauna, Theater, Geburtstagen und vielem anderem mehr.