Der Schnatgang der Mitglieder des TuS Knetterheide am vergangenen Samstag führte zunächst vorbei an der KiTa Bonhoefferstraße, der evangelisch-reformierten Kirche Nordstraße, über die so genannte Heue und zum Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Wülfer-Bexten. Bei sonnigem Herbstwetter, das laut der augenzwinkernden Erklärung von Wanderwart Uwe Heiland mit dem wegen seines Nachnamens guten Drahtes zu Petrus, herrschte, ging es weiter durch den „Kuhtunnel“, von wo die Vereinsmitglieder den Weg zum Bauernhof Tornede einschlugen.

Bevor sich die sportlichen Senioren in der von den Gastgebern Dominik Tornede und seiner Schwester Kira herbstlich geschmückten Scheune zu Kaffee und Kuchen niederließen, stand ein Besuch bei den in einer kleinen Gruppe gehaltenen Schweinen an.

Im Anschluss an die Verschnaufpause erfuhren die Ausflügler interessante Details über die Lebensbedingungen der Tornede-Hühner. Während andernorts 3.500 Legehennen auf einer vergleichbar großen Fläche untergebracht sind, sind es auf seinem Hof lediglich 20 Prozent (700 Tiere) erklärte Dominik Tornede den interessierten Zuhörern. Die Hennen sowie einige Hähne können sich innerhalb des Stalls auf verschiedenen Ebenen bewegen und haben außerdem die freie Entscheidung, auch open air zu kratzen und zu picken. Auf Förderbändern würden die Eier und – besonders wichtig für die Hygiene ebenso - der Kot aus dem Stall befördert. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen in Massenhaltung haben hier die Hühner eine längere Lebensdauer und dürfen eine Mauser erleben. Nach 14 Monaten bietet sich für einige Hühner eine Chance zum Weiterleben bei Tierfreunden. Andere finden ihre Bestimmung bei verantwortungsbewussten Verbrauchern.

Der abschließende Blick galt den friedlich mümmelnden Kaninchen sowie den Enten, die auf ihrem Teich einige Runden drehten, außerdem den – wie nicht anders zu erwarten – neugierigen Ziegen, bevor sich die TuS-Mitglieder auf den Weg zu ihrem Ausgangspunkt, dem Gemeinschaftshaus in Knetterheide machten. Hier klang der Tag plaudernd bei einem Imbiss aus.

Kürzer und näher - als Kaffeefahrt - gestaltete sich in diesem Jahr der Tagesausflug des TuS Knetterheide. Mit 24 Teilnehmern voll besetzt, startete der Bus am frühen Nachmittag. Entgegen dem auf dem Bus angegebenen Ziel „Pigalle“ brachte der frühere Pariser Stadtbus, ein Renault Baujahr 1935, die Vereinsmitglieder über Exter und die Lohe nach Bad Oeynhausen. An Bord des liebevoll restaurierten Oldtimers wurden die Passagiere stilvoll mit einer umfassenden Auswahl an kühlen Getränken mit und ohne Alkohol bewirtet.

Im rustikalen Ambiente eines historischen Fachwerkhauses genossen die Ausflügler im „Salz- und Zuckerland“ anschließend Kaffee und Kuchen. Ebenso informativ wie verlockend war der Besuch der Bonbonmanufaktur, dem sich ein Gang durch den Sielpark mit dem Gradierwerk anschloss.

Zurück im Bus ging die Fahrt nach Vlotho. An der Burg legten die Knetterheider einen Stopp ein und erfreuten sich an der Aussicht über die Weser hinweg.

Per Bus erreichten die Mitglieder des TuS Knetterheide den Startpunkt ihrer Himmelfahrtswanderung. Organisator Uwe Heiland hatte in diesem Jahr Blomberg ausgeguckt. Vom Zentrum aus ging es bei passenden Witterungsbedingungen zu Fuß weiter, an der Burg vorbei, auf dem Wanderweg rund um den Ort weiter in Richtung Barntrup. Mit leckeren Brötchen, Kaffee, Sekt und Kaltgetränken wurden die Wanderer im Alter zwischen sieben und 85 Jahren vom Verpflegungsteam bereits erwartet. Verschnaufen war für die Kinder der Vereinsmitglieder keine Option. Sie kickten auf dem benachbarten Spielplatz, was das Zeug hielt.

Gestärkt ging es weiter durch den Wald, stetig bergan auf dem „Nelkenweg“ rund um Blomberg. Zum Bedauern der Knetterheider waren die Bega-Quellen nicht zu erspähen. Auf dem Weg zurück nach Blomberg traf die 53-köpfige Wandergruppe nahe dem Forsthaus wiederum auf ein Verpflegungsteam, bevor sie im Blomberger „Deutschen Haus“ den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen.

Einen Übungsleiter -  egal, ob männlich oder weiblich - suchen die "Turnmäuse". Diese Eltern-Kind-Gruppe trifft sich immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Knetterheide, Asperplatz. 

Wer sich für diese Aufgabe interessiert und Spaß an der Bewegung mit Kiddies im Laufalter bis vier Jahre hat, wird gebeten, sich bei Manuela Streiber zu melden per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Nach spannendem Saisonverlauf errang jetzt die Volleyball-Herrenmannschaft des TuS Knetterheide die Meisterschaft der Bezirksliga Westfalen Ost (Staffel 16). Was gleichzeitig den Aufstieg in die Landesliga bedeutet.

Waren die Knetterheider Volleyballer im Hinspiel gegen den TuS Bonneberg noch mit 1:3 unterlegen, trumpften sie im Rückspiel groß auf und gewannen ungefährdet mit 3:0. Für Spannung sorgte die Nachwuchsmannschaft des VC Minden II. Die jungen Spieler absolvierten eine starke Rückrunde, in der sie sowohl die Knetterheider als auch die Bonneberger besiegten. Am Ende des letzten Spieltages hatten die Volleyballer des TuS Knetterheide mit einem Punkt die Nase vorn. Mit Trainer Detlef Reitmeier und Team freuen sich die Fans, darunter auch Sponsor Guido Ullrich.

Foto (folgt) zeigt die Mannschaft des TuS Knetterheide (stehend v.l.): Trainer Detlef Reitmeier, Alexander Popynachenko Philipp Stender, Markus Metheja, Frank Hoffmann, Frank Schmidtke, Stephan Stelbrink, Kai Schuchardt, Sponsor Guido Ullrich, (knieend v.l.) Eduard Kran, Torsten Mewes, Daniel Habbe, Sergej Hildermann. Es spielten weiterhin (nicht auf dem Foto): Alexander Piworarow und Volker Bartsch. 

Fotorechte: (Wohnwagen Ullrich)